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Praxis Ursula Kallhammer, Ried 5a, 83623 Dietramszell, Tel: 08027/904184











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Geschichte des Drachenkraftzyklus



1996/1997:
Irgendwie begann alles mit einem Traum vor etlichen Jahren, kurz vor oder auch kurz nach Beginn meiner schamanischen Ausbildung.
Ich träumte von einer stilisierten Vogelgestalt, einem anthropomorphen Wesen mit zwei Flügeln und von vielen eigenartig verdrehten, ornamental aufwändig gestalteten Tierfiguren. Eine intensive Kraft, die ich nicht sehen konnte, teilte mir mit, dass ich mich mit diesen Symbolen und der damit verbundenen Kultur beschäftigen möge. Als „ritueller Auftrag“ erging die Aufforderung, in Handarbeit wenigstens zwei Applikationen zu gestalten- die Vogelgestalt und das geflügelte antropomorphe Wesen, weiterführend möglicherweise einen Wandbehang mit allen Figuren.
Der Traum war so intensiv und klar, dass ich ihn durchaus ernst nahm. Allerdings hatte ich keine Ahnung, wie ich die Aufgabe bewerkstelligen sollte; die mir gezeigten Symbole waren viel zu kompliziert, als dass ich sie korrekt hätte wiedergeben können. Es fühlte sich auch nicht richtig an, einfach zu improvisieren; also schob ich das Ganze erst einmal beiseite. Allerdings nicht sehr lange. Bald darauf traf ein Päckchen mit einem Überraschungsgeschenk bei mir ein. Meine langjährige Freundin Pia schickte mir das gerade erschienene Buch „Das weiße Land der Seele“ von Olga Kharitidi. Ich schlug es auf und staunte erneut über Pias Begabung, Menschen intuitiv zum genau richtigen Zeitpunkt mit den jeweils gerade benötigten Informationen zu versehen.
Was mich beim ersten Hineinschauen in das Buch auf Anhieb elektrisierte, waren die Abbildungen über den Kapitelüberschriften - kleine, schwarz- weiße Vignetten - genau die Symbole, welche ich in meinem Traum gesehen hatte! Das Buch half mir, die Symbole dem skythischen Formenkreis zuzuordnen und meine Sehnsucht, ins Altai zu reisen, zu wecken - erste Schritte auf einem Weg, der mich nach und nach immer weiter an meine persönlichen schamanischen Wurzeln führen sollte. Es dauerte jedoch noch sieben Jahre, bis ich meinen Reisewunsch in die Tat umsetzen konnte. Diese sieben Jahre waren erfüllt von intensivem Lernen bei „meinem Schamanenvater“ Werner Kosmus.
Obwohl ich mir sofort nach Erhalt des Buches alle Materialien besorgt hatte, um die Applikationen auszuführen, schaffte ich es die ganze Zeit über nicht, in die Umsetzung der rituellen Traum-Aufgabe zu gehen. Ich war wie blockiert. Trotzdem riss die Verbindung zu der Kraft, welche im Traum mit mir gesprochen hatte, nie ganz ab. Sie tauchte immer wieder einmal auf, in schamanischen Reisen oder in weiteren Träumen. Sie war schwer zu erfassen, nie zu sehen, trat subtil in Erscheinung und verschwand wieder, ohne dass ich irgendeinen Einfluss darauf gehabt hätte. Ich verstand wenig, aber ich hatte das Gefühl, dass diese Kraft in Zusammenhang stehen könnte mit der weiblichen skythischen Mumie, welche Olga Kharitidi im Vorwort ihres Buches erwähnt. Sie erklärt dort, dass die Abbildungen in ihrem Buch in Zusammenhang stehen mit den Tätowierungen und Grabbeigaben einer kürzlich entdeckten, weiblichen skythischen Mumie. Im weiteren Verlauf fand ich heraus, dass die Mumie 1995 bei archäologischen Ausgrabungsarbeiten auf einer Hochebene im Altai gefunden worden war. Für die Archäologen scheint die Mumie aufgrund der Tätowierungen und des guten Erhaltungszustandes von hohem wissenschaftlichen Wert zu sein. Auch die Tatsache, dass es sich um ein Einzelgrab für eine Frau handelt, ist interessant; bis dahin waren Frauenmumien vorrangig in den Gräbern („Kurghanen“) sozial hochgestellter Männer gefunden worden. Zwar war die junge Frau nicht mit den gleichen Grabbeigaben wie ein Stammesfürst bestattet worden; aufgrund der Einzelbestattung und der Ausstattung des Kurghans wird aber mit hoher Wahrscheinlichkeit angenommen, dass die Skythin zu Lebzeiten eine höhere Stellung in der Stammesgemeinschaft eingenommen hat, möglicherweise als Schamanin, Heilerin oder Priesterin.
Die Altaier sind der Ansicht, dass die Mumie die Personifikation ihrer mythischen Stammesmutter ist (auch wenn das aufgrund neuerer genetischer Untersuchungen auf der Alltagsebene von den Wissenschaftlern nicht bestätigt wird). Sie nennen sie Otschi Balá (Name der Heldin in einem der wichtigsten, mündlich tradierten altaischen Epen) oder Prinzessin von Ukok (der Kurghan, in welchem die Skythin bestattet wurde, befindet sich auf dem Ukok- Plateau). Die Öffnung des Grabes und die Entfernung der Mumie von ihrem angestammten Platz war/ ist für die meisten Altaier ein Sakrileg, das nach Ansicht der Einheimischen in ursächlichem Zusammenhang steht mit den Erdbeben, die seit der Öffnung des Grabes das Altai immer wieder erschüttern. Auch die rasant ansteigende Erwärmung des Bodens, welche die Permafrostböden zum Auftauen bringt, Fehlgeburten beim Vieh und zunehmende Selbstmordraten unter den Menschen werden des öfteren damit in Zusammenhang gebracht. Das Ziel vieler Altaier, allen voran der Schamanen, welche sich mit Otschi Balá sehr verbunden fühlen, ist es, die Prinzessin wieder an ihrem angestammten Platz zu bestatten. Nachdem das schlecht durchführbar sein wird, gibt es auch Bestrebungen, einen klimatisierten Raum an das ethnologische Museum in der Hauptstadt Gorno Altaisk anzubauen, in welchem die Mumie (die sich momentan im „russischen Exil“, genauer gesagt, im renommierten Archäologischen Museum von Novosibirsk befindet) eine würdevolle letzte Ruhestätte finden soll.

Sommer 2004:
Zu Beginn dieses Sommers bereitete ich mich auf den Abschluss meiner schamanischen Ausbildung vor. Ich hatte die rituelle Aufgabe angenommen, zu diesem Workshop mein persönliches, magisch angefertigtes Schamanengewand mitzubringen. Während des Nähens hatte ich plötzlich das Gefühl, dass die Blockade aufging, die mich bis dahin davon abgehalten hatte, meinen rituellen Auftrag zu erfüllen. Ich machte mich an die Arbeit und applizierte den Vogel, welchen ich im Traum gesehen hatte, auf eine Schärpe. Irgendwann spät abends war ich fertig. Es ist nicht gerade meine Art, als „Sedativum“ vor dem Schlafengehen noch im Internet spazieren zu gehen, aber an diesem Abend hatte ich Lust dazu. Unter dem „Google“- Stichwort Altai landete ich schnell auf der Seite einer Schweizer Reiseanbieterin (Margit Niedermaier, „Archipel respektvoll reisen“), welche eine spirituelle Reise in die Republik Altai anbot, um dort in Kontakt mit einheimischen Schamanen zu treten. Als zusätzliches, besonderes Highlight war ein „Besuch“ bei der skythischen Mumie, der „Prinzessin von Ukok“ vorgesehen, die normalerweise der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist. Das war die Reise, auf die ich gewartet hatte...... .
Gleich am nächsten Morgen rief ich die Veranstalterin an. Es stellte sich heraus, dass die Reise, sofern sie heuer noch stattfinden sollte, mangels weiterer Interessenten nur als Einzeltour stattfinden konnte – eine Dolmetscherin/ Reisebegleiterin und ein Fahrer samt Wagen nur für mich allein, zum entsprechenden Preis, versteht sich. Das erstere war mir nur recht, das zweitere forderte wenigstens einen Tag Bedenkzeit.
Ich setzte mich hin und arbeitete an meiner zweiten Applikation. Mittags kam die Mitteilung, dass unsere Familie demnächst eine unerwartete, höhere Steuerrückzahlung überwiesen bekäme. Die Summe entsprach meinem Reisegeld. Auch von Seiten der Familie wurde die Reise befürwortet. Als die zweite Applikation fertig war, kam ein mail aus der Schweiz mit der Bestätigung der Reisebuchung. Die Tore standen offen..... . Drei Wochen später ging es schon los; die Sommer im Altai sind kurz.
Die Reise war sehr intensiv und kraftvoll, voller Magie und bei allem Fremden immer wieder vom Gefühl begleitet, an tief Vertrautes anzudocken.
Vor allem im Kontakt mit der Schamanin Maria, aber auch bei Arschan, einem einheimischen Schamanen, versuchte ich herauszufinden, wie weit die Kraft, die mich ins Altai geführt hatte, mit der von ihnen verehrten Prinzessin von Ukok identisch ist.
Maria reiste zwei Wochen mit mir mit, wir hatten Zeit. Nach und nach erzählte sie mir ein wenig darüber, welche Vorstellungen, Erfahrungen, Erwartungshaltungen und Ängste von ihrer Seite her mit Otschi Balá verbunden sind; kurze, zögerliche Hinweise, verbunden mit der Empfehlung, selbst hinzuspüren und meinen eigenen Weg dabei zu finden. Das „Hinspüren“ auf der energetischen Ebene wurde mir großzügig erlaubt, sowohl von Maria als auch von Arschan – in Ritualen, in der Beobachtung von Heilbehandlungen für andere Menschen, in nächtlichen Begegnungen auf der Traumebene. Ich kam zu dem Ergebnis, dass die Energien, mit welchen sich die Altai-Schamanen in Verbindung setzten, wenn sie sich an Otschi Balá bzw. an die Prinzessin von Ukok adressierten, einerseits zwar mit der Kraft in Zusammenhang standen, welche mich ins Altai gerufen hatte, dass es andererseits jedoch einen prägnanten Unterschied gab. Ich unterschied zwischen der Mumie, welche auf dem Ukok- Plateau gefunden worden war und der feinstofflichen Kraft, mit welcher die Skythin – unbestritten eine starke, interessante Frau- meinem Empfinden nach eng verbunden gewesen war. Für mich gab es also eine Trennung zwischen einer kosmischen Kraft (die ich als jene identifizierte, die ab dem ersten Traum mit mir in Verbindung getreten war) und der Trägerin dieser Kraft, der skythischen Mumie. Die altaischen Schamanen sahen in beidem eine untrennbare Personalunion. Soviel ich verstanden habe, ist die „Prinzessin von Ukok“ in den Augen der Schamanen und auch in den Augen eines Großteils der Bevölkerung nicht nur eine Mumie, Relikt eines besonderen Menschen, der vor langer Zeit lebte, sondern vor allem eine mythische Gestalt von übermenschlicher Kraft. Die Prinzessin wird einerseits geliebt, andererseits aber scheint sie auch Angst zu erzeugen. Die Schamanen begegnen ihr sehr vorsichtig, fast scheu, in ständigem Unbehagen, für Fehler, egal, ob aus Unwissenheit oder Unachtsamkeit begangen, möglicherweise bestraft zu werden. Immer wieder wurden Warnungen ausgesprochen und Empfehlungen, dass sehr große Reinheit erforderlich wäre (zu erzielen über vegetarische Ernährung oder- noch besser- durch Fastenzeiten), um schadlos mit den Energien der Prinzessin in Resonanz gehen zu können.
Je näher es dem Ende der Reise zuging, desto mehr fieberte ich der Begegnung mit der Mumie, mit Otschi Balá entgegen, welche für den letzten Urlaubstag in Novosibirsk vorgesehen war. Zunächst ging alles schief, weil das Museum, in welchem die Mumie untergebracht war, wegen plötzlicher Renovierungsarbeiten geschlossen war. Durch eine Verkettung glücklicher Umstände und die freundliche Unterstützung eines uns bis dahin noch völlig unbekannten Archäologie- Professors, der mich einfach als deutsche Wissenschaftlerin avisierte, stand ich schließlich doch vor dem gläsernen „Schneewittchensarg“ der Prinzessin und hatte eine halbe Stunde Zeit, mit ihr Kontakt aufzunehmen. Unser auf feinstofflicher Ebene geführtes „Gespräch“ werde ich wohl mein Leben lang nicht vergessen. In Kurzform (und unter dem Vorbehalt, dass das, was sich mir da eröffnete, meine persönliche Wahrheit ist, die keinen Anspruch auf allgemeine Gültigkeit erhebt): sie erklärte mir, dass die archaische kosmische Kraft, mit welcher sie zu Lebzeiten in Verbindung stand (möglicherweise als eine der letzten Menschen, welche diese Kraft bewusst nutzen konnte), vor langer Zeit viel enger mit dem irdischen Geschehen verknüpft war als heute. Laut dieser Kraft ist die Zeit gekommen, sich wieder intensiver zu materialisieren. Da es nur noch wenig lebendige Tradition dazu gibt, braucht es nun Menschen, welche den Ruf der Kraft hören und bereit sind, Boden zu bereiten, damit das, was da wieder Form und Gestalt annehmen soll, in eine erneute Umsetzung gehen kann. Klar gemacht wurde auch, dass eine Entscheidung dafür, diesen Ruf anzunehmen, von weittragender Bedeutung ist; es gilt, einen Prozess durchzugehen, sowohl in sich selbst, als auch im Außen. Dieser Prozess führt tief in die Polarität hinein, sowohl in das Lichte, als auch in das Dunkle. Um gut damit umgehen zu können, ist ein hoher Grad an Flexibilität und Frustrationstoleranz notwendig. Ziel dieses Prozesses ist es, mit Hilfe der kosmischen Kraft das ständig entzweiende Prinzip des Polaren im Sinne eines Konsenses zu befrieden – in sich selbst, aber auch in der äußeren Umsetzung. Der Weg kann anstrengend werden, eine Garantie auf Erfolg gibt es nicht. Die Entscheidung darüber, den Ruf anzunehmen, sich „entzünden“ zu lassen oder nicht, liegt bei jedem, der ihn hören kann, selbst. Von der kosmischen, feinstofflichen Ebene her wird es Unterstützung geben, aber was durch den Prozess trägt, ist vor allem der persönliche Mut, die persönliche Kraft und die persönliche Vision.
Als ich gebeten werde, meine Entscheidung zu treffen, gibt es kein Zurück mehr; dafür brennt das Feuer in mir schon viel zu stark. Ich erkläre mich bereit, den Unterweisungen der Kraft zu folgen, das Erworbene umzusetzen und weiter zu verbreiten.
Mit wackeligen Knien und ziemlich überdrehtem Energiekörper verließ ich kurz darauf Sibirien. Wenig später ergab sich auf Einladung meiner russischen Reisebegleiterin und Dolmetscherin Galina eine Einladung nach Indien. Wir besuchten zuerst Maharaji, einen mittlerweile verstorbenen, sehr charismatischen Guru, welcher als Heiliger verehrt wurde, in Gobind Saddan, einem spirituellen Sikh- Zentrum in der Nähe von Delhi, danach die indische Himalajaregion. Obwohl diese zweite Reise auf den ersten Blick nichts mit der Altaireise zu tun hatte, hatte ich ständig das Gefühl, dass die beiden unverhofften Reisen nicht zufällig so eng aufeinander folgten und dass es einen geheimen inneren Zusammenhang zwischen beiden Reisen gab bzw. gibt, welcher sich mir jedoch erst nach und nach erschließt.

Sommer 2005:
Im Sommer 2005 reiste ich erneut ins Altai, jedoch nicht alleine. „Die Kraft“ hatte mir Cambra Skadé an die Seite gestellt, eine mir bis dahin unbekannte Künstlerin und Schriftstellerin. Wie ich sie fand und was sich ereignen musste, bevor es zu unserer gemeinsamen Reise kam, ist eine eigene Geschichte voller magischer Ereignisse, welche jedoch in diesem Zusammenhang keine Rolle spielt. Zusammen mit ihr lief der von der Mumie angekündigte Eigenprozess, der mit der ersten Altaireise begonnen hatte, weiter, intensiv, stark reinigend, phasenweise schmerzhaft, phasenweise auch ganz licht. An alte karmische Erfahrungen rührend, rieben wir uns immer wieder aneinander, aber wir erlebten auch wunderschöne Zeiten, in denen wir uns ganz nahe waren. Als Fremde aufgebrochen, kamen wir als Freundinnen zurück; der Prozess arbeitete zwar auch im Nachfeld noch weiter, aber durch die (rück?)gewonnene tiefe Freundschaft und mit Hilfe der Unterstützung durch die feinstofflichen Ebenen konnte jede von uns viel Traumatisches auflösen. Unsere Prozesse gaben mir einen ersten Vorgeschmack darauf, was möglicherweise gemeint war mit den „intensiven eigenen, inneren Prozessen“, die sich auftun könnten, wenn frau/man sich auf „die Kraft“ einlässt..... .
Während dieser zweiten Altai- Reise kam es überraschend zu einer weiteren Begegnung mit „der Kraft“.
Cambra und ich hatten eigentlich geplant, auf das Ukok- Plateau zu fahren, um den Kurghan aufzusuchen, in welchem die Prinzessin bestattet worden war. Zu unserer großen Enttäuschung bekamen wir trotz aller Bemühungen keine Genehmigung dafür und auch das Wetter machte uns einen Strich durch die Rechnung. Als ich mich- ähnlich wie bei meinem ersten Besuch im Museum in Novosibirsk- innerlich schon damit abgefunden hatte, dass wohl heuer kein Besuch eines Wesens bzw. Platzes, der in enger Verbindung mit „der Kraft“ steht, möglich war, führte uns unser Gastgeber Valerij, ein Schamane und Berghirte, überraschend zu einem ganz besonderen Platz, gut versteckt oben in den Bergen. Valerij kennt diesen Kraftplatz schon lange; aus Respekt vor den starken Energien dort sucht er ihn jedoch nicht oft auf. Er erklärte mir später, dass er sich ab und an auch auf feinstofflicher Ebene dorthin begibt und dass er mich vor ein paar Wochen bei einer seiner schamanischen Reisen auf der feinstofflichen Ebene dort gesehen habe. Deshalb kam er auch auf die Idee, mir diesen Kraftplatz auf der Wirklichkeitsebene zu zeigen. Er amüsierte sich immer noch darüber, dass ich damals, als ich ihm auf der feinstofflichen Ebene begegnete, versucht hatte, mich vor ihm zu verstecken.
Tatsächlich war mir der Ort und auch der Aufstieg dorthin sehr vertraut; ab einem gewissen Punkt hätte ich den Weg alleine gefunden. Die meisten Kontakte mit „der Kraft“ hatten sich dort ereignet, feinstofflich, versteht sich, auf schamanischen Reisen oder im Traum. Ich erinnerte mich auch an eine schamanische Reise vor nicht allzu langer Zeit, in der sich zwei einheimische Männer, die mir nicht geheuer waren, dem Ort näherten, während ich mich dort befand. Ich hatte wirklich zunächst versucht, mich zu verbergen und war dann zurück in die Alltagswirklichkeit gegangen. Interessanterweise bestätigte Valerij, dass er damals tatsächlich in Begleitung eines Freundes „unterwegs“ gewesen sei.
Als ich das letzte Mal (kurz vor meiner zweiten Altaireise) auf feinstofflicher Ebene zu diesem Kraftplatz gerufen worden war, wurde der Ort während meiner schamanischen Reise von einem Erdbeben erschüttert und ich wurde rasch in die erste Aufmerksamkeits-ebene zurückgeschickt. Als unsere kleine Reisegruppe nun in der alltäglichen Wirklichkeit am Kraftplatz ankamen, stellten wir fest, dass es auch auf materialisierter Ebene dort vor kurzem einen Erdrutsch gegeben hatte, wahrscheinlich ausgelöst durch eines der kleinen Erdbeben, die es in der letzten Zeit in dieser Gegend gegeben hatte. Die größte Überraschung war jedoch, dass sich durch den Erdrutsch ein Zugang geöffnet hatte, ein Zugang zu einem zuvor noch unentdeckten Naturheiligtum, zu einem Ort, der alle Erwartungen, welche ich bezüglich des Ukok- Plateaus hegte, bei weitem übertraf. Ich empfand den Platz wie eine gigantische Kathedrale voll Licht und Kraft, intensiv verbunden mit der kosmischen Kraft, die mich gerufen hatte und mit welcher auch die Prinzessin von Ukok verbunden war. Zweiteres war jedoch nur meine Ansicht; getreu der Auffassung, dass sich Otschi Balá nicht in zwei Teile teilen lässt- in eine Person und eine aus und durch diese Person wirkende Kraft (die sich auch ganz woanders als im Körper der Mumie oder an ihrem Begräbnisplatz manifestieren kann), hatten Maria und Valerij große Zweifel, wie sich dieser Platz einordnen lässt. Sie waren bestürzt, dass sich der Platz überhaupt geöffnet hatte und rätselten über seine Bedeutung. Schließlich kamen sie zu der Überzeugung, dass es möglicherweise der Platz einer anderen großen Ahnherrin des Altais sei und dass sich die spürbare Präsenz der Prinzessin damit erklären lasse, dass sich die beiden mythischen Gestalten möglicherweise gegenseitig „besucht“ hätten.
Auf dem Weg zu diesem Platz waren wir einer großen, schwarzen Kreuzotter begegnet, einer Spezies, die nach Aussage von Valerij in dieser Gegend sehr selten anzutreffen ist. Auf dem Rückweg sahen wir noch eine zweite, zudem gab es ein ordentliches Gewitter mit heftigen Regengüssen – nach Ansicht der Schamanen schlechte Omen. Ich fühlte mich weniger bedroht, sondern hatte eher das Gefühl, dass sich in diesen Phänomenen andere Aspekte der Kraft zeigten. Die Schlangen waren meinem Empfinden nach wie Wächterinnen und gleichzeitig Spiegel der großen Transformationskraft der kosmischen Kraft, welcher wir hier begegneten; die entfesselten Elemente während des Unwetters schienen mir in ihrer Intensität faszinierend, auch wenn darin eine deutliche Warnung lag, nicht leichtfertig mit dem gewaltigen Potential „der Kraft“ umzugehen. Natürlich stand die als so licht empfundene Energie des Kraftortes in gewisser Diskrepanz (um nicht zu sagen Polarität) zur scheinbar dunklen Giftschlangen- und Unwetterenergie, aber beides schien zusammenzugehören, wie die zwei Seiten einer Medaille. Auch später stieß ich beim Erforschen „der Kraft“ immer wieder auf diese zwei Seiten- eine scheinbar licht, aufbauend und die andere scheinbar dunkel, zerstörerisch. Diese Einteilung in „gut“ und „schlecht“ liegt jedoch mehr im Auge des Betrachters; wenn keine Wertung erfolgt, sind beide Kräfte grundsätzlich neutral. Es ist jedoch nicht einfach, beide Seiten in Balance zu halten; das Geschehen kann „entgleisen“, wenn versucht wird, missbräuchlich nur mit einer von beiden Seiten zu agieren.
Die genuine Essenz „der Kraft“ liegt meiner Ansicht nach in ihrer tiefen Weisheit, insbesondere in ihrem Wissen darum, wie es gelingen kann, dass Polaritäten zu etwas ganz Neuem, zu einem Konsens, in friedlicher Ko-Existenz zusammenfinden können. Die Quelle dieser Weisheit ist die Leere, welche in polarer Entsprechung letztendlich alles enthält und schöpferisch hervorbringen kann.
In Anbetracht dessen, dass „die Kraft“ nach erneuter Materialisation in unserer Zeit strebt, empfinde ich auch die Ausgrabung der Mumie und die Tatsache, dass sich der Kraftplatz in den Bergen öffnete, nicht wirklich verwunderlich. Diese Entwicklung können wir nicht rückgängig machen. Das wäre auch nicht wünschenswert, denn das, was uns diese Kraft lehren kann, könnte meiner Ansicht nach grundlegend dazu beitragen, die Ära der kriegerischen weltweiten Auseinandersetzungen (sei es politisch, wirtschaftlich oder religiös) irgendwann einmal zu überwinden, um zu neuen konsensorientierten, friedvollen und konstruktiven Formen des Zusammenlebens zu finden.
Ein solcher Wandel lässt sich natürlich nicht von heute auf morgen herbeiführen. Er beginnt ganz im Kleinen, in jedem von uns, in der Befriedung der persönlichen Polaritäten und individuellen Licht- und Schattenseiten.
Am Kraftplatz in den Bergen hatte ich erst einmal ordentlich energetisch „aufgetankt“. Kurze Zeit darauf ging es in einen heftigen körperlichen Reinigungsprozess mit tagelangem Durchfall. Danach war irgendetwas geschehen. Ich hatte das Gefühl, dass sich die Verbindung zu der Kraft geändert hatte. Es spürte sich nicht mehr länger so an, als ob eine weit entfernte kosmische Kraft ab und zu in meinem Leben auftauchen würde, sondern als ob ich jetzt etwas davon in mir tragen würde bzw., als ob ich die holistische, irdische Entsprechung „der Kraft“ (wieder?) in mir entdeckt hätte.
Der Kontakt zur „Kraft“ war damit viel konkreter geworden; es brauchte ab diesem Zeitpunkt keine schamanischen Reisen oder Träume mehr, ich konnte das Wirken der Kraft auch im Hier und Jetzt, in mir und in äußeren Synchronizitäten spüren.

2005/2006:
Die nächsten eineinhalb Jahre verbrachte ich damit, „die Kraft“ näher kennenzulernen, zunächst noch kurze Zeit alleine, dann in Gemeinschaft mit meiner Wiener Freundin und Kollegin Ulrike Graf. „Die Kraft“ präsentierte sich uns als archaische Urkraft, als Schöpfungskraft von gigantischem Potential, als Tor zu frühen Formen des Bewusstseins und zeitlosen Mysterien. In der Eigenerfahrung wurde uns klar, dass bevorzugte „Andockpunkte“ im menschlichen Körper das Darmgedächtnis, der Uterus, das limbische System im Gehirn, ein bestimmter Punkt im Nacken und die Kundalini- Energie sind.
Unabhängig voneinander nahmen wir „die Kraft“ immer wieder einmal in Drachengestalt wahr. Dies führte dazu, dass wir dazu übergingen, „die Kraft“ als „Drachenkraft“ zu benennen. Zunächst schien dies nichts mit dem Altai zu tun zu haben; weitere Recherchen ergaben jedoch später, dass die Drachenkraft bei den Skythen eine nicht unbeträchtliche Rolle gespielt zu haben scheint, denn auf etlichen Kunstgegenständen aus der Skythenzeit sind Drachen und drachenähnliche Greife zu sehen. In einer alten Legende ist davon die Rede, dass früher, als es im Altai noch paradiesisch warm war, die von der Drachenkraft getragene Erdachse kippte und der Drache im Altai versteinerte. Von russischen Sehern wird das Altai als „Drachenland“ bezeichnet; Geomanten sprechen von der Präsenz der Drachenkraft in diesem Gebiet und Swetoslaw Roerich schreibt davon, dass sich im altaischen Belowodje- Tal ein Tor befindet zu Shambala, dem laut Buddha Chalice „mythischen Reich des Drachenkönigs“ im Himalaya.
Bei allem freudvollen Tun mit der Drachenkraft machte ich aber auch immer wieder einmal die Erfahrung, dass es gar nicht so leicht war, mit den polaren Aspekten dieser Kraft umzugehen. Selbst wenn ich der Meinung war, die Drachenkraft nach bestem Wissen und Gewissen einzusetzen, ergaben sich doch immer wieder recht unangenehme Feedbackschleifen, wenn meine innere Ausrichtung unbewusst wieder einmal von Egomustern bestimmt worden war. Ich stand innerlich an- wie sollte ich mich von diesen hinderlichen persönlichen Mustern und Prägungen befreien, die mir teilweise gar nicht so richtig bewusst waren? Vor allem fragte ich mich aber, ob ich mit meinem offensichtlich sehr eingeschränkten „Menschendasein“ es weiter verantworten könne, mit der Drachenkraft zu tun.... .
An diesem Punkt der Entwicklung gab es die nächste entscheidende Wende. Als ich mich wieder einmal mit Gedanken in oben genanntem Sinne plagte, fiel aus einem Buch, das ich gerade „zufällig“ aus dem Regal nahm, ein ererbtes Christusbild heraus (angeblich entstanden bei einer Fotografie des Grabtuches von Turin). Ich hob es auf und war plötzlich mit einem intensiven Gefühl allumfassender Liebe sowohl erfüllt als auch verbunden- warm, sicher, licht und sehr lebendig. Ich stellte das Foto auf (die Christuskraft war mir aufgrund meiner religiösen Erziehung nicht fremd) und begann, mich weiter mit dem dahinter stehenden Liebesbewusstsein zu befassen.
In der Folge trat im Tun mit Ulrike das allumfassende Liebesbewusstsein auch immer wieder als die Liebe der Großen Göttin auf. Es wurde klar, dass es letztendlich nicht wirklich wichtig ist, in welcher Gestalt sich das allumfassende Liebesbewusstsein den Menschen zeigt; was allein zählt, ist seine unbedingte Existenz.
Ziemlich rasch zeigte sich, dass es zwischen der Drachenkraft und dem allumfassenden Liebesbewusstsein eine intensive Resonanz gab/ gibt. Es fühlte sich an, als ob beide eng zusammengehören würden – die Drachenkraft als kreativ- dynamisches Schöpfungspotential, das aus der Leere schöpft, in welcher noch alle Möglichkeiten enthalten sind und die allumfassende Liebe als „rechte“ Ausrichtung dieser Kraft und formgebendes Prinzip.
Ich erinnerte mich, dass auch die altaische Schamanin Maria bei Ritualen stets begleitend zur Kraft der Prinzessin die Kraft der obersten Gottheit des altaischen Götterpantheons angerufen hatte, Ülgen, dessen von Liebe erfüllte Präsenz dem, was wir im Zusammenhang mit dem Christusbewusstsein oder mit der Großen Göttin als Liebeskraft spürten, durchaus vergleichbar war.
Sobald Ulrike und ich mit beiden Kräften arbeiteten- mit den kosmischen äußeren, aber auch mit unseren persönlichen inneren Entsprechungen- kam viel in Bewegung. In erster Linie intensivierten sich unsere persönlichen Reifungsprozesse. Weiterhin trauten wir uns in Resonanz mit der Liebeskraft erstmals zu, auch in unseren Praxen mit der Drachenkraft zu arbeiten. Die Ergebnisse waren sehr ermutigend. Es eröffnete sich ganz klar ein Weg, welcher uns prozesshaft weiterführen, unsere eigene Entwicklung fördern, aber auch an andere Menschen weitergegeben werden sollte. Von Anfang an war klar, dass dieser Weg nicht alleine gegangen werden kann, sondern dass es dazu zwei polare Menschen braucht („Kommunikationstyp Feuer“ und „Kommunikationstyp Wasser“; s. Inhalte Merkurtor), welche in absoluter Gleichwertigkeit und in tiefer gegenseitiger Achtung einer gemeinsamen Vision folgen.
Als Ulrike und ich uns Ende 2005/Anfang 2006 darauf einließen, hatten wir keine Ahnung, was auf uns zukommen würde. Es gab kein Ziel, keine „Landkarte“, nichts außer der Aufforderung, uns zu bestimmten Zeiten, welche sich automatisch ergeben würden, zusammenzufinden und gemeinsam in den Prozess zu gehen, der sich zum jeweiligen Zeitpunkt auftun würde. Es wurde ein Jahr voll heftiger Dynamik und harter Arbeit, aber auch voll Abenteuer und Freude über die wunderbaren Einsichten und Transformationen. Insgesamt gab es sieben deutlich voneinander abgegrenzte Einheiten, welche wir gegen Ende unserer Eigenerfahrung, als sich das dahinter stehende Konzept endlich klarer erkennen ließ, als „Die sieben Tore der Drachenkraft“ bezeichneten. Je mehr wir uns rückblickend damit befassten, desto enger schien uns der Zusammenhang sowohl mit ganz alten Formen der Bewusstseinsschulung wie den antiken Mysterienwegen, als auch mit modernen psychologischen Ansätzen, wie dem „Heldenweg“. Vieles von dem, was wir zuvor in der schamanischen Ausbildung, aber auch allgemein, gelernt hatten oder was uns auch schon zuvor interessierte bzw. woran wir (u. a. auch mit Klienten und Kleingruppen) arbeiteten, konnte mit einfließen. Mit dem von uns entwickelten Konzept des Drachenkraftzyklus konnten nun endlich viele Teile an ihren Platz finden, nicht nur als bloßes Wissen, sondern als „in Fleisch und Blut“ übergegangene Realität.

2007:
In diesem Jahr durchlief die erste Gruppe von Menschen, welche sich von der Drachenkraft gerufen fühlten, den Zyklus. Es war für uns alle eine Herausforderung, ein gemeinschaftlicher schamanischer Bewusstwerdungsprozess voller Höhen und Tiefen, voll tiefer, warmer menschlicher Begegnungen und voll Veränderungen in ungeahnter Intensität, Tiefe und Schnelligkeit auf allen Ebenen- in jedem einzelnen, aber auch im Umfeld.
Wir danken allen Teilnehmer/innen dieser erste Gruppe mit höchster Anerkennung, denn mit ihr und durch sie wurde ein neues „morphogenetisches Feld“ begründet, ein Infofeld der Wiederinkarnation der Drachenkraft in Gestalt des Drachenkraftzyklus, magisch, kraftvoll und makellos. Im Dezember 2007 folgte ich einem inneren Ruf, fuhr erneut ins Altai (diesmal alleine) und mietete ein kleines Holzhäuschen im Belwodje- Tal, in welchem ich mich besonders gerne aufhalte. Nach altaischen Legenden soll in diesem Tal ein Zugang zu Shambala liegen. Dort zog ich mich weisungsgemäß drei sibirische Winterwochen lang in ein Einzelretreat zurück, um mich in dieser Zeit ganz für die Drachenkraft und die damit in Zusammenhang stehenden feinstofflichen Wesen und Kräfte (insbesondere die altaischen) zu öffnen. Es wurde eine intensive Zeit. Im Mittelpunkt standen kraftvolle persönliche Klärungs- und Reinigungspro-zesse; außerdem kamen deutliche Hinweise bezüglich des weiteren persönlichen und transpersonalen Drachenkraft- Entwicklungsweges, welche ich jedoch größtenteils erst im Verlauf des kommenden Jahres wirklich verstehen konnte.

2008:
Kaum war eine erste „Routine“ bezüglich der Begleitung anderer Menschen durch die „Sieben Tore der Drachenkraft“ gewonnen, wurden Ulrike und ich weitergeführt. Ulrike dockte ganz schamanisch an die Spinnenkraft an. Für mich erfolgte eine intensive Anbindung an die buddhistische Dakini- Praxis. Diese hat tiefe schamanische Wurzeln; die damit verbundene Kraft fühlt sich für mich immer wieder identisch an mit jener, welche Ulrike und ich als Drachenkraft bezeichnen. Dakinis, auch „Himmelstänzerinnen“ genannt, werden des öfteren auch als „Mütter aller Buddhas“ bezeichnet. Im Tibetischen wird „Dakini“ mit „Khadroma“ wiedergegeben; „kha“ steht für Leerheit im Sinne höchster Wirklichkeit/ Wahrheit, „dro“ hat die Bedeutung von Gehen/ Fortbewegung/ Entwicklung und „ma“ ist eine weibliche Endung. Hinweise auf die oberste Dakini (Simhamukha bzw. Sengdongma genannt) waren schon im altaischen Winterretreat erfolgt. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich allerdings keine Namen für das, was mir gezeigt wurde; ich hatte vom Buddhistischen kaum Ahnung und auch keine wirkliche Beziehung dazu. Um besser begreifen zu können, hatte ich im Retreat um weitere Unterweisung auf der materialisierten Ebene gebeten. In der Folge erhielt ich von einem mir persönlich unbekannten Rinpoche völlig überraschend eine Einladung, im März 2008 an einer Simhamukha- Einweihung teilzunehmen. Damit öffnete sich- wieder einmal unvermutet und magisch- ein weiteres Tor, ein Zugang zu einer lebendigen Tradition. Weitere Unterweisungen und tägliche persönliche Praxis halfen und helfen mir auch weiter dabei, die Dakini- Kraft näher zu ergründen. Im Laufe des Jahres kamen aus allen möglichen Richtungen immer wieder Hinweise von unterschiedlichen Menschen, dass sie unter verschiedensten Namen in gleicher Richtung denken und arbeiten wie wir im Drachenkraftzyklus; vielleicht ein erster Beginn für neue Netzwerke, noch zaghaft in der Umsetzung, aber erfreulich und interessant…… . Im Winterretreat war auch ein deutlicher Hinweis darauf erfolgt, dass sich 2008 eine tiefe Verbindung zu Carola ergeben würde, einer Frau, welcher ich kurz vor meiner Reise erstmals begegnet war. Im ersten Halbjahr hatten wir wenig Kontakt und ich hatte den Hinweis im Altai völlig vergessen, bis uns die Drachenkraft Anfang Juni „zusammenstrickte“. Uns wurde angeboten, zusammen fünf noch unbekannte „Aufgaben“ zu bewältigen. Wir entschieden uns dafür und landeten damit in intensiven, momentan (November 2008) noch nicht abgeschlossenen Geschehnissen, welche vom Verlauf her (jedoch nicht inhaltlich) jenen im Prozessjahr mit Ulrike ähneln. Wir werden sehen, ob und wie sich die daraus entstehenden Resultate evtl. mit den Ergebnissen von Ulrikes momentanem Weg verbinden; möglicherweise entsteht daraus irgendwann (frühestens 2010) eine Fortsetzung des ersten Zyklus. Auch 2008 begleiteten Ulrike und ich eine Kursgruppe durch den Drachenkraftzyklus. Diese zweite Gruppe konnte spürbar auf das energetische Infofeld der ersten Gruppe aufbauen. Trotzdem die Teilnehmer/innen in gleicher Weise, phasenweise eventuell sogar noch intensiver gefordert waren als jene vom ersten Zyklus, verlief Vieles schon einfacher, schneller oder mit mehr Leichtigkeit und Freude. Ulrike und ich sind voll tiefem Respekt vor dem Mut, der Intensität und Durchhaltekraft beider „Drachenkraftgruppen“; wir staunen über die erfolgten Transformationen und deutlich sicht- und greifbaren Veränderungen. Wir freuen uns von Herzen und sind schon gespannt, welche Menschen sich (keinesfalls zufällig….) zur Drachenkraftzyklusgruppe 2009 zusammenfinden werden.
Möge das Infofeld des Drachenkraftzyklus weiter gedeihen, Fruchtbar-Neues hervorbringen und Heilung, Nahrung, Schutz und Halt bringen für alle, die damit in Resonanz gehen wollen!

Entstehungsgeschichte des Drachenkraftzyklus aus der Sicht von Ulrike Graf: Erlebnisse Ulrike Graf

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